Über mich und mein "Ich-will"
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass viele Menschen auf die Frage nach "was machst Du beruflich" mit „Ich bin …“ antworten?
Nun, ich bin – oder besser: Ich war – Berater, Geschäftsführer eines Beratungsunternehmens, Krankenhausgeschäftsführer, Verbandsvorstand. Und ich bin heute immer noch Ökonom, aber seit langem auch systemischer Coach, Autor, Trainer und Organisationslehrer.
Mein Name ist Jörg Gottschalk. Seit 1995 beschäftige ich mich in den unterschiedlichsten Rollen mit dem Gesundheitswesen: mit Krankenkassen, Krankenhäusern und ihren vielfältigen Strukturen, mit Führung, Organisation, Wirtschaftlichkeit – und vor allem mit den Menschen in Organisationen.
Diese Rollenwechsel waren kein Zufall, sondern prägend. Sie haben es mir ermöglicht, Organisationen aus sehr unterschiedlichen Perspektiven zu erleben: der Wechsel von der Krankenkasse ins Krankenhaus, die Verantwortung als Geschäftsführer, später die Arbeit als Coach für Krankenhausführungskräfte. Führung selbst zu leben und gleichzeitig tief in die Organisationen einzutauchen – das sind zwei Blickwinkel, die selten zusammenkommen, aber enorm wertvoll sind. Genau diese Perspektivwechsel sind heute die Grundlage meiner Arbeit. Sie helfen mir, eingefahrene Denkmuster zu hinterfragen und neue Wege aufzuzeigen.
Mich treibt dabei ein klares Anliegen: Krankenhäuser besser zu machen. Besser für Patientinnen und Patienten, besser für Mitarbeitende – und, das gehört zwingend dazu, auch wirtschaftlich stabiler. Ich betrachte Organisationen aus einer systemischen Perspektive. Im Zentrum steht für mich der Dreiklang aus Prozessen, Veränderung und Führung.
- Erstens braucht es eine klare Vorstellung davon,
was „besser“ überhaupt bedeutet: Wie müssen Prozesse gestaltet sein, damit sie signifikant besser funktionieren – für Patient:innen wie für Mitarbeitende? Strukturierter, stabiler und effizienter.
- Zweitens geht es darum, Veränderung tatsächlich umzusetzen. Organisationen verändern sich nicht auf dem Papier, sondern durch Menschen. Wie gelingt es, derart viele Beteiligte in einem hochkomplexen Prozess- und Beziehungsgefüge gemeinsam von A nach B zu bewegen?
- Und drittens stellt sich stets die Frage nach der passenden Form von Führung. Transformation lässt sich nicht verordnen – sie muss ermöglicht, begleitet und getragen werden. Dafür braucht es ein anderes Verständnis von Führung als das, was in vielen Organisationen noch immer vorherrscht. Und es braucht andere Instrumente, damit Führung in dieser neuen Weise möglich wird.
Genau an diesem Zusammenspiel arbeite ich. Ich möchte, dass Patientinnen und Patienten die bestmögliche Medizin, Pflege und Betreuung erhalten. Ich möchte, dass Mitarbeitende ruhig und effizient arbeiten können. Und ich möchte, dass Führung all das maximal führt, fördert und begleitet. Kurz gesagt: Ich möchte Krankenhäuser veränderungsfähig machen.
Wenn Sie sich einen ersten Überblick verschaffen wollen, was ich unter Krankenhausführung neu denken verstehe, dann führt Sie dieser Knopf zur richtigen Seite.


